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(c) PESTER LLOYD / 11. Juni 2008
Tschechische Regierung buhlt um VW-Investition
Die tschechische Regierung beschloss auf einer Kabinettssitzung die Bewilligung von Fördergeldern in Höhe von 1,4 Mrd. CZK (ca. 55,8 Mio. EUR) für die "Umgebung" zweier Skoda-Fabriken. Damit soll die Muttergesellschaft, der VW-Konzern, zu weiteren Investitionen verleitet werden, melden tschechische Medien. Um die beiden Fabriken in Mladá Boleslav und Vrchlabí sollen Straßen erneuert und andere Infrastrukturmassnahmen ergriffen werden, um letztlich den Zuschlag für die Erweiterung der Werke zur Produktion der neuen "Up"-Linie zu gewährleisten.Skoda kündigte bereits im April an seine Autoproduktion in den kommenden zehn Jahren auf 1,5 Mio. Fahrzeuge pro Jahr verdoppeln zu wollen. Im letzten Jahr baute Skoda über 660.000 Autos, 14,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Skoda produziert außer in Tschechien auch noch in China, Indien, der Ukraine und Russland. Alle Werke sind aber von der Zulieferung aus Tschechien abhängig.
(c) Pester Lloyd
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