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(c) PESTER LLOYD / 11. Juni 2008
Slowakei: Wachstum hoch - Einkommen steigen langsamer
Mit einem Wirtschaftswachstum von 8,7% im ersten Quartal 2008 bleibt die Slowakei in der Spitzenposition innerhalb der EU. Wie das Statistische Amt der Slowakischen Republik mitteilt, übetraf der Wert das Ergebnis des Vorjahreszeitraumes nochmals um 0,5 Prozentpunkte.
Die Exporte sitegen demnach mit 12,2% am stärksten, der Binnenkonsum zog mit 8,4% an. Der Zufluss von ausländischem Kapital für Investitionen wuchs um 2,4%, Ausgaben der öffentlichen Verwaltung stiegen indes moderater mit 0,6%. Für das Gesamtjahr prognostizieren die Statisitker ein Wirtschaftswachstum von 7,4%, die Inflation sollte sich auf 4,1% reduzieren.
Dagegen ist die Arbeitslosenquote (nach EU-Standard) mit 10,5% noch sehr hoch, immerhin hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 225.000 innerhalb eines Jahres verringert, die Beschäftigtenquote liegt mit 61,3% rund 4 Punkte über jener des ungarischen Nachbarn.
In den letzten zwölf Monaten wuchsen die Realeinkommen um 6,2% (inflationsbereinigt) und damit rund 40% langsamer als die Wirtschaftsleistung. Die nominalen Bruttoeinkommen wuchsen um 10,4% und erreichen einen Durchschnittswert von SKK 20.443 (ca. 675 EUR) pro Monat.
(c) Pester Lloyd
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