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(c) PESTER LLOYD / 17. Mai 2008
PKO führt Kooperationsgespräche mit der OTP
Sowohl die polnische PKO als auch die ungarische OTP gehören zu den wenigen Banken in Mittelosteuropa, die noch nicht von ausländischen Großbanken kontrolliert werden.
Nun führt die zweitgrößte Bank Polens, PKO BP, Gespräche mit dem ungarischen Marktführer OTP über eine enge Zusammenarbeit bzw. sogar einen Zusammenschluss, teilen polnische und internationale Medien mit. Reuters zitiert den PKO-Chef Rafal Juszczak mit den Worten: "Die Ungarn wären sogar zu einer sehr engen Kooperation bereit". Diskutiert würden derzeit verschiedene Szenarien "einschliesslich eines Zusammenschlusses" oder die Bildung einer Holding für das Management gemeinsamer Beteiligungen. Wiviel solche Gespräche wert sind, ist angesichts des baldigen Abganges von Juszczak allerdings umstritten. Auch seien vor allem auf polnischer Seite noch "politische Hürden" für eine solche Kooepration zu überwinden. Das polnische Finanzministerium will Teile seiner 51%igen Beteiligung an die Börse bringen und weitere Anteile nur abgeben, wenn diese unter Kontrolle der Bank blieben. PKO hat seinen Gewinn im Vorjahr um 41% auf 951,2 Millionen Zloty (ca. 278 Mio EUR) steigern können und damit auch viele Analysten positiv überrascht.
(c) Pester Lloyd
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