|
(c) PESTER LLOYD / 21. Mai 2008
Schlechte Verlierer?
Kapsch TrafficCom will sich nicht damit abfinden, einmal nicht den Zuschlag für ein neues Mautsystem zu bekommen.
Das Konsoritium rund um das grazer Unternehmen Kapsch, das bei der Vergabe der landesweiten elektronischen Lkw-Maut vor zwei Wochen in der Slowakei ausgeschieden ist, blitzte mit einem ersten Einspruch bei der Strassenaufsicht ab, teilte aber umgehend mit: "Kapsch TrafficCom wird alle Rechtsmittel gegen diese Entscheidung nutzen. Unser Angebot entspricht unserer Meinung nach den Ausschreibungsbedingungen und sichert dem Slowakischen Staat jene Einnahmen, die zur Erhaltung und Verbesserung der straßenseitigen Infrastruktur erforderlich sind," erklärt Georg Kapsch, Vorsitzender des Vorstands, Kapsch TrafficCom AG. "Daher verlangen und erwarten wir, dass NDS unser Angebot einer neuerlichen eingehenden Bewertung unterzieht."
Den Einspruch wird das Konsortium im Laufe von 7 Tagen bei der Kartellbehörde einreichen, die Entscheidung der Behörde muss innerhalb von 30 Tagen fallen. Kapsch weist in einer Aussendung darauf hin, dass bereits das österreichische und tschechische Lkw-Maut-System errichtet wurde und das Unternehmen technischer und kommerzieller Betreiber des tschechischen Systems ist. Das Unternehmen könne weltweit auf mehr als 140 installierte Mautsysteme in 30 Ländern verweisen.
(c) Pester Lloyd
Ihre Meinung dazu?
______________
|