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(c) PESTER LLOYD / 17. Mai 2008
Grünes Licht für CEZ-MOL-Kooperation
MOL schloss 1. Quartal über Erwartung gut ab. Kauf von 70 öst. Tankstellen dementiert.
Neuigkeiten von der Mineralölfront: Die EU-Kommission hat der Gründung eines Beteiligungsunternehmens zwischen dem staatlichen tschechischen Energiekonzern CEZ und dem führenden ungarischen Mineralölkonzern MOL (50:50) zugestimmt. Die Kommission sieht darin keine Beschränkung des Wettbewerbs innerhalb der EU. Das Ziel des gemeinsamen Unternehmens ist in erster Linie der Bau zweier Gaskraftwerkein der Nähe von Bratislava und Százhalombatta in Ungarn. In zweiter Linie verfolgt die Partnerschaft aber auch den Schulterschluss gegen die andauernden Übernahmebestrebung seitens OMV. Neben Aktienrückkäufen, "parkt" die MOL durch derartige Kooperationen Aktienpakete bei befreundeten Unternehmen.
Indes konnte die MOL ihren Nettogewinn im ersten Quartal um 43% (im Jahresvergleich) steigern und übertraf damit um 10% die Analystenerwartungen. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen liegt bei 65 Mrd HUF (ca. 260 Mio EUR). Im Lichte dieser Zahlen beteuerte das MOL-Management nochmals, dass das OMV-Angebot von 32.000 HUF / Aktie unrealistisch sei.
Pressemeldungen, wonach die MOL bis zu 70 Tankstellen der Fa. Doppler in Österreich übernimmt, wurden dementiert. MOL kündigte kürzlich an bis 2009 an die 100 Tankstellen in Österreich eröffnen zu wollen.
(c) Pester Lloyd
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