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(c) PESTER LLOYD / 19. April 2008

 

Insel(s)hopping

20 ha feinstes Bauland in Prag sind auf der Rohansky-Insel zu vergeben. Es ist das letzte echte Filetstück der tschechischen Hauptstadt.

So leicht will man es daher den Investoren nicht machen: Die Prager Behörden haben die Ausschreibungsbedingungen für das wohl lukrativste Stück Land, dass in Prag noch zu haben ist, verschärft. Die 20 ha auf der Rohansky Ostov haben einen Schätzwert von 2 Mrd CZK (rund 80 Mio EUR), nach einer zu erwartenden vollständigen Umwidmung in Bauland, könnte sich der Preis enorm verdoppeln. Doch der Preis soll nun nicht mehr der einzige Kriterium für den Zuschlag an einen der drei verbliebenen Bewerber sein. Darunter finden sich das Rohan Konsortium, unter Führung der Sekyra-Gruppe, das tschechisch-slowakische Gemeinschaftsunternehmen J&T sowie die Avenzo, hinter der die irische Ballymore Properties steht. Alle haben in etwa das gleiche - naheliegende - Konzept: Luxuswohnungen, Büros, Shoppingmöglichkeiten und etwas Grün zur Garnierung. Jetzt müssen die Bewerber auch städtebauliche Vorgaben beachten und konkretere Pläne vorlegen. Hinter den Verzögerungen sehen viele Beobachter aber auch den Versuch von parteinahen Anwaltskanzleien, favorisierte Bewerber in eine bessere Ausgangsposition zu bekommen.

Entwürfe für die Insel der Stadtentwickler von Casua Projects

 

(c) Pester Lloyd

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