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(c) PESTER LLOYD / 26. April 2008
740 Unternehmen kommen in Polen unter den Hammer
Die polnische Regierung hat einen 4-Jahres-Plan zur Privatisierung von 740 Staatsunternehmen, bzw. -beteiligungen bis 2001 verabschiedet. Die Pläne stellte Premier Donald Tusk persönlich während einer Pressekonferenz vor. Unter den Firmen sind rund 20 große Brocken, darunter befinden sich auch sämtliche Beteiligungen an Banken und Finanzdienstleistern, u.a. der PKO BP. Auch der Versicherungskonzern PZU soll endgültig in Privatbesitz übergehen, nachdem ein langjähriger Streit mit dem niederländischen Minderheitsaktionär Eureko über Stimmrechte beigelegt werden konnte. Als besonderes Bonbon gilt die Warschauer Börse, die ebenfalls auf der Liste des Tafelsilbers aufscheint.
Weiterhin finden sich interessante Namen, des Energie-, Kohle- und Kraftstoffsektors darauf. Finanzminister Aleksander Grad erwartet insgesamt 5-7 Mrd PLN Erlöse, insgesamt soll die Privatisierungswelle "weit über 30 Milliarden Zloty" in die Staatskasse spülen.
(c) Pester Lloyd
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