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(c) PESTER LLOYD / 25. April 2008
Osteuropa-Gymnasium in Wien eröffnet
Das erste Osteuropa-Gymnasium wurde in Wien eröffnet. Hier geht es nicht nur um neues Managermaterial, sondern um Sprachen, Integration und Verständnis für ein grösseres Europa.
In Wien-Favoriten, einem eher armen, traditionellen Arbeiterbezirk Wiens, der heute auch stark von Migranten bevölkert ist, wurde jetzt das erste Osteuropa-Gymnasium Wiens eröffnet. Träger der Idee wie der Schule ist der Verein Phönix. Im Mittelpunkt der Ausbildung, die die Schüler auf die Realitäten des erweiterten Europas vorbereiten will, stehen in erster Linie Fremdsprachen. Als Wahlsprachen werden vor allem Türkisch und je nach Bedarf und Interesse Rumänisch, Bulgarisch, Polnisch und andere Ostsprachen auf dem Stundenplan stehen.
Vereinsvorsitzender Akin Kurt sagte gegenüber dem ORF "Unsere Bemühung ist Bildung anzubieten, die die Lücke zwischen Österreich und Osteuropa füllen kann".
In dem neuen Gymnasium geht es aber nicht nur um die Formung einer neuen Elite für die osteuropäischen Märkte, es geht explizit auch um den Gedanken der Integration. Neben einheimischen sollen daher auch zugewanderte Kinder die Schulbank drücken. Bis zu 180 Kinder können in der Privatschule unterrichtet werden - die Schule kostet pro Monat 330 Euro.
Homepage des Phönix Realgymnasiums
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