|
(c) PESTER LLOYD / 4. April 2008
Mangel an Fachkräften bremst Investitionen
Die Lage am slowaksichen Arbeitsmarkt wird zu einem immer größeren Problem, stellt die Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer (AHK Slowakei). Laut der jährlichen Konjunkturumfrage der AHK Slowakei unter 95 Firmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen beurteilen zwei Drittel der befragten Unternehmen die Wirtschaftslage in der Slowakei positiv. Nur 27 % der befragten slowakischen Unternehmen glauben an der Verbesserung der Konjukturlage in diesem Jahr. Unter den deutschen Investoren auf dem slowakischen Markt herrscht aber immer noch ein ungetrübter Optimismus: Die Hälfte von ihnen glaubt an eine Verbesserung der Wirtschaftslage im laufendem Jahr, über 40 % planen 2008 gleiche oder sogar noch höhere Investitionen in diesem Land. Ein Stolperstein auf dem Weg zu mehr Investitionen ist aber nach wie vor die gespannte Lage am slowakischen Arbeitsmarkt. Die deutschen Investoren fördern daher eine Reform des slowakischen Ausbildungssystems, insbesondere der Berufsausbildung. Die entspräche laut AHK-Geschäftsführer Michael Kern nicht den gegenwärtigen Bedürfnissen des Arbeitsmarkts. Die slowakischen Schulabsolventen seien dazu nicht ausreichend auf die Praxis vorbereitet, so der AHK-Chef. Zudem saugen Auto- und Zuliefererindustrie den Arbeitsmarkt praktisch leer.
(c) Pester Lloyd
Ihre Meinung dazu?
______________
|