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(c) PESTER LLOYD / 20. März 2008

 

Können Energiepreise auch fallen?

Zumindest die Kosten für Warmwasser und Heizung könnten in Kosice dank einer slowakisch-österreichischen Kooperation bald sinken. Das slowakisch-österreichische Unternehmen R GES wird bis zu 1 Mrd SKK (31 Mio EUR) in den Bau eines neuen Kraftwerkes in der Ostslowakei investieren, teilt die slowakische Nachrichtenagentur SITA am Montag mit. Geplant ist ein kombiniertes Heiz- und Stromkraftwerk in Kosice, dass die Energie überwiegend aus Biomasse erzeugen soll.

Noch stehen die Ergebnisse einer Umweltstudie aus, doch könnten die Bauarbeiten noch im April beginnen. Das Kraftwerk soll eine Kapazität von 41.000 MW/Jahr haben. Die Betreiber betonen, daß die Preise für Warmwasser und Heizung in der Region um bis zu 10% fallen könnten, wenn die neuen Kapazitäten über das Pipelinesystem des regionalen Distributeurs Teplaren Kosice eingespeist werden.

Die Errichtung eines Biomassekraftwerks dieser Größenordung ist ein deutliches Signal für eine Region, die bis vor kurzem noch auf neue Kohlekraftwerke setzte und damit große Umweltbedenken u.a. auch im benachbarten ungarischen Tokaj auslöste.

(c) Pester Lloyd

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