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(c) PESTER LLOYD / 11. Februar 2008

 

Neue Ungarnpartei in Rumänien

Unter dem Namen „Ungarische Bürgerliche Partei“ ist jetzt eine zweite Vertreterin der 1,5 Millionen Rumänienungarn als Partei registriert worden. Seit der Wende wirkt der Demokratische Bund der Rumänienungarn (RMDSZ), der bereits an mehreren Koalitionsregierungen in Bukarest beteiligt war. Während der RMDSZ hinsichtlich der Rechte der Minderheit eine Politik der kleinen Schritte betreibt, will die neue Partei radikal auftreten und die Autonomie für das Szeklerland fordern. Der Fidesz spielte eine wesentliche Rolle bei der Gründung der neuen Ungarnpartei und unterstützt deren Forderungen. Befürchtungen, dass die neue Partei die Positionen der Rumänienungarn gefährden könnte, haben sich bisher nicht bestätigt: Bei den jüngsten Europawahlen errang der RMDSZ drei Mandate. Anders könnte die Lage bei bevorstehenden Kommunal- und Parlamentswahlen sein, wo beide Parteien am Einzug in das Parlament scheitern könnten.

 

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