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(c) PESTER LLOYD / 4. Februar 2008
"Gefühlte Korruption" höher als vor der Wende
Die Restrukturierung der Verwaltung ist eine der Hauptaufgaben Rumäniens, stellen übereinstimmend Europäische Kommission und Vertreter des Parlamentes in Brüssel fest. Es fehle jede Prioritätenliste bei den öffentlichen Ausgaben sowie die Anbindung von Geldern an Fortschrittsberichte, bemängeln auch inländische Finanzexperten. Das größte Problem bestehe aber in der mangelenden Transparenz der Handhabung der öffentlichen Gelder.
So nimmt es nicht Wunder, dass 70% der Rumänen ihr Land heute für korrupter als vor der Wende halten, wie eine von der Weltbank veröffentlichte Statistik ergibt. 30% seien "immerhin" mit ihren Lebensumständen zufrieden. Eine ähnliche Wahrnehmung der Korruption findet man übrigens auch in Litauen, Ungarn und Kroatien. Am zufriedensten mit ihrem Leben sind die Slowenen und Esten, wo 70 bzw. 60% der Befragten angaben, ein gutes Leben zu haben. Ungarn hat, obwohl objektiv in besseren Bedingungen lebend, die gleiche "Zufriedenheitsquote" wie Bulgarien von knapp 30%.
(c) Pester Lloyd
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