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(c) PESTER LLOYD / 17. Februar 2008
Tschechien: Massive Investitionen in die Infrastruktur
Allein im Jahr 2008 will Tschechien mehr als 3 Mrd. EUR für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ausgeben. Zusammen mit den Mitteln aus dem EU-Kohäsionsfonds stehen dem Land so fast 5,8 Mrd. EUR für Verkehrsprojekte zur Verfügung. 2,2 Mrd. Euro will man allein in die Modernisierung des Eisenbahnnetzes stecken, 1,6 Mrd. Euro fliessen in die Erweiterung Autobahn- und Straßennetzes, rund 330 Mio. EUR gehen in den schnell fortschreitenden Ausbau der Prager U-Bahn, weitere 119 Mio. investiert man in die Binnenschifffahrt.
Bei den Autobahnen werden eine Ausschreibung zur Verlängerung der D8 Richtung Dresden sowie 16 weitere Ausschreibungen für kleinere Teilstrecken erwartet. Auch in Umweltprojekte, Kläranlagen, Kanalisation, Trinkwasserversorgung sowie die Verminderung des Hochwasserrisikos werden 2008 bis zu 2,2 Mrd. EUR gesteckt.
Eine Liste des Umweltministeriums zählt allein 21 Großprojekte im Bereich der Kanalisation von Gemeinden mit einem Wert von jeweils über 25 Mio. Euro auf. Dort herrscht besonderer Bedarf, die EU hatte die dortigen Standards schon mehrfach kritisiert. Tschechiens staatlicher Stromkonzern CEZ hat zudem die Erneuerung von bis zu zehn und den Neubau von drei Kohlekraftwerken angekündigt. 3,5 Mrd. Euro will das zu zwei Dritteln in Staatsbesitz befindliche Unternehmen in den nächsten 15 Jahren dafür berappen.
(c) Pester Lloyd
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