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(c) PESTER LLOYD / 25. Januar 2008
Bulgarien will bis 2020 16% Ökonenergie produzieren
Zwar hat sich Bulgarien gerade mit russischer Hilfe zum Bau zweier weiterer Reaktorblöcke seines Atomkraftwerks in Belene entschieden, doch wolle man auch mit erneuerbaren Energien einen großen Schritt wagen. Bis zu einem Sechstel des einheimischen Strombedarfs könne bis 2020 aus Wind- Wasserkraft & Co stammen, dozierten bulgarische Diplomaten bei Verhandlungen bei der Europäischen Kommission. Bisher sind es immerhin schon 8%, nach bulgarischen Regierungsangaben. Ganz zufällig erbrachten die Verhandlungen in Brüssel eine Genehmigung zu einem höheren CO2-Kontigent, zu der die grünen Versprechungen sicher hilfreich beigetragen haben dürften, aber auch der Umstand, dass in diesem Jahr erstmals unabhängige Messdaten über die Emissionen vorlagen. Im Hinterkopf der Diplomaten dürfte auch die angestrebte Lockerung des Natura 2000-Programms eine Rolle gespielt haben. Dieses stellt nämlich in Aussicht, bis zu 34% des Landesterritoriums unter Natur- bzw. Landschaftsschutz zu stellen, "was den Bau von Wind- und Wasserkraftanlagen behindern würde", wie man bedauert.
(c) Pester Lloyd
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