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(c) PESTER LLOYD / 14. Januar 2008

 

Ist der Boom vorbei?

Zwar brummt die Wirtschaft in CEE noch ganz hörbar, allein der Zufluss an Auslandskapital stockt erstmals merklich.

Die Attraktivität der Länder Mittelosteuropas (CEE) für neue Direktinvestitionen ließ im Jahre 2007 spürbar nach, rechnet der "Foreign Direct Investment Index 2007" vor. Demnach sind in den Top 25 der Länder mit der höchsten Auslandsinvestitionsrate (gemessen in Relation zum BIP) nur mehr Tschechien (auf Platz 25 vorher 12) und Polen (22, vorher 5) vertreten. Selbst Russland hat ein wenig an Attraktivität verloren und liegt nun auf Platz neun (bisher 6). Hingegen konnten Rumänien und die Ukraine deutlich zulegen und befinden sich nun in den Top 10. „Österreichische Unternehmen haben ihre Unternehmenskäufe in den neuen EU-Ländern weitgehend abgeschlossen“, sagt dazu Robert Kremlicka, Geschäftsführer von A.T. Kearney Österreich. Die Unternehmen gehen dort jetzt eher zur Tagesordnung über und versuchen die Produktivität ihrer Investitionen zu steigern. Doch auch der wachsende Mangel an qualifizierten Fachkräften in Tschechien, der Slowakei und Ungarn wird als Grund für die sich verlangsamende Investitionsbereitschaft gesehen und könnte, so Experten, mittelfristig sogar zu einem Investitionsabfluss in der Fahrzeugindustrie und Hochtechnologie führen. Bedenklich stimmt zudem, dass Österreich erstmals nicht mehr in der Liste der Top 25 vertreten ist.

 

(c) Pester Lloyd

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