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(c) PESTER LLOYD / 16. Januar 2008

 

Optionsausübungen verärgern CEZ-Aktionäre

Der (noch)staatliche Energiekonzern CEZ verlor vergangene Woche um die 9% an Börsenwert. Der Grund: Das Management verkauft eigene Aktien und setzt diese Verkäufe auch diese Woche, was andere Anleger verärgert. Manager, darunter auch Vorstandschef Martin Roman, übten ihre Optionen auf bis zu 500.000 Aktien aus.

Der Kursrutsch wurde jedoch nicht so sehr durch die Verkäufe direkt herbei geführt, sondern wegen des Umstandes, dass Aktienverkäufe durch das eigene Unternehmen "generell als negatives Zeichen" für die Perspektiven eines Unternehmens gewertet werden, seien diese vielleicht auch nicht immer begründet, immerhin wurde die jüngste Aktion bereits vor Weihnachten angekündigt.

Die CEZ-Manager hätten insgesamt bisher rund 362 Mio CZK (nach Steuern und Gebühren) eingesammelt, schätzt der Wood&Co.-Analyst Bram Buring in einem Finanzforum.

 

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