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(c) PESTER LLOYD / 20. Dezember 2007
Schuhkonzern Bata will Entschädigung
Der Sohn des Firmengründers verlangt von Kanada aus die Rückgabe von 1947 eingezogenem Vermögen des Schuhfabrikanten.
Die Aufhebung eines aus dem Jahre 1947 datierenden Urteils zu 15 Jahren Haft und Entzug des gesamten Vermögens gegen den Schuhfabrikanten Jan Antonin Bata wegen angeblicher Kollaboration mit der deutschen Nazibesatzung sieht der Konzern als Möglichkeit eine Restitutionsklage gegen den tschechischen Staat anzustrengen. Die Entschädigung fordert der Sohn des Firmengründers, Tomas Bata. Der 92-jährige Unternehmer lebt heute in Kanada. Das 1894 in Zlin gegründete Schuh-Imperium Bata zählt heute mehr als 50.000 Beschäftigte. Tschechien weist offiziell die Rechtmäßigkeit solcher Klagen zurück, auch prominente Adelsfamilien die Kinsky, Salm-Reifferscheidt oder Colloredo-Mansfeld kämpfen seit Jahren um Entschädigung ihrer in der Tschechoslowakei verbliebenen Liegenschaften, Immobilien und Beteiligungen.
Hintergrundbericht von Radio Praha (dt.)
(c) Pester Lloyd
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