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(c) PESTER LLOYD / 24. November 2007
Bulgarien: Trakia Autobahn unter Auflagen
Die Betreiberkonzession für die neue bulgarische Trakia-Autobahn steht unter massiven Auflagen des europäischen Wettbewerbskommissars. Das Betreiberkonsortium unter portugiesischer Führung muss drei dicke Kröten schlucken, um das Geschäft machen zu können. So werden die Ausfallzahlungen des staatlichen Konzessionsgebers Magistrala Trakia für "zu geringen Verkehr" auf 50% des entgangenen Umsatzes beschränkt. Außerdem müssen die Zahlungen als Kredit ausgewiesen sein und dürfen nicht den Charakter einer Subvention tragen. Die Zahlung von Kompensation während der temporären Sperrung der Autobahn wegen Unfällen oder schlechten Wetters wird untersagt. Und das Konsortium muss, aus Sicht der Kommission, zu unrecht gezahlte Alimente zurückzahlen.
Baubeginn für das Autobahnprojekt ist in den nächsten 3 Monaten. Die portugiesischen Unternehmen MSF, Lena und Somague bauen 118 km zwischen Stara Zagorra und Karnobat, 60 km von Sofia nach Kalotina und 22km des nördlichen Autobahnringes um Sofia.
(c) Pester Lloyd
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