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(c) PESTER LLOYD / 11. November 2007

 

RWE droht immer noch Rekordstrafe

Die tschechische Antikartellbehörde rollt das Verfahren um eine Strafzahlung gegen RWE Transgas neu auf.

Die tschechische Nachrichtenagentur CTK meldete, daß dem Tochterunternehmen eines der größten europäischen Energieunternehmens ein Bußgeld in Höhe von 240 Millionen Kronen wegen angeblichen Missbrauchs seiner dominierenden Stellung droht.

RWE Transgas beherrscht ca. 80 Prozent des tschechischen Gasmarktes. Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit angeblich Gebietsbeschränkungen für Gaslieferanten außerhalb des eigenen Versorgungsnetzes ausgesprochen. Damit wurde der Tatbestand der Wettbewerbsverzerrung und somit der Schädigung der Verbraucher festgestellt und ein Rekordbußgeld von 370 Millionen Kronen verhängt.

Das Kreisgericht in Brünn revidierte jedoch die Entscheidung wegen Formfehler. Der Vorsitzende der Kartellbehörde kündigte an, die formalen Fehler zu beseitigen und ein neues Urteil gegen RWE Transgas zu erlassen.

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