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(c) PESTER LLOYD / 23. November 2007
19 Jahre "Bauzeit" für 22 km
Die endlich durchgehend befahrbare Autobahn Wien-Bratislava ist vorige Woche für den öffentlichen Verkehr freigegeben worden. In einer feierlichen Zeremonie eröffneten am 19. November der slowakische Premierminister Robert Fico und der österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer das letzte 22-km Teilstück der nun endlich fertiggestellten Autobahn Bratislava-Wien. Die so genannte Spange Kittisee-Jarovce als Verbindung zur A4 (Wien-Budapest) wurde am 20. November für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Damit endete eine jahrzehntelange politische und organisatorische Farce um die direkte Verbindung der beiden am nächsten zusammen liegenden Hauptstädte Europas. Die Slowakei hatte ihren Teil der Arbeit schon 1990 erledigt. Bei Einhaltung der Verkehrsregeln und normalem Verkehrsaufkommen dauert die Fahrt zwischen Wien und Bratislava nun 40-50 Minuten.
Robert Fico betonte die "die große ökonomische Wichtigkeit" der Autobahn für die Slowakei und äußerte auch den Wunsch, dass die einstmals vorhandene Straßenbahnverbindung zwischen beiden Städten wiederhergestellt werden könne. Ebenso angedacht sei eine Schnellbahnverbindung zwischen den beiden Airports, diese trifft aber vor allem in Wien auf politische Widerstände, da man eine zu starke Abwanderung von Passagieren nach Bratislava befürchtet.
(c) Pester Lloyd
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