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(c) PESTER LLOYD / 23. November 2007

 

Bratislava: Aiport-Investor bis Jahresende

Der Ministerpräsident der Slowakei mischte sich jetzt höchstselbst in den Vorgang um die Privatisierung des Flughafens Bratislava ein und forderte, daß "eine endgültige Investorenentscheidung bis Ende dieses Jahres" vorliegen solle. Als wahrscheinlicher Partner gilt der nur rund 55 km entfernte "Schwesterairport" von Wien-Schwechat. Allerdings sind für diese Kooperation noch Genehmigungen von europäischen Stellen notwendig, die prüfen, ob nicht eine unzulässige, weil den Wettbewerb behindernde Konzentration von regionaler Marktmacht entstünde. Auch auf österreichischer Seite gibt es - vor allem von Seiten der Arbeitnehmervertreter - noch viele Bedenken, ob eine solche Kooperation nicht die meisten Aufträge in die billigere Slowakei bringen würde, somit Arbeitsplätze verloren gingen. Fico stoppte im Oktober die Privatisierung des Flughafens, aus strategischen Gründen. Er wolle nicht, dass der Staat die Kontrolle über ein so wichtiges Wirtschaftsunternehmen aufgibt. Für die damals vakanten 66% hatte sich das TwoOne-Konsortium aus Flughafen Wien und Private Equity Fonds Penta interessiert. Das slowakische Anitrust-Büro meldete Bedenken an.

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